Tuning-Software


So machen Sie Windows endlich wieder flott

Es ist ein Ärgernis: Mit der Zeit wird fast jeder Windows-PC langsamer und langsamer – weil Datenmüll das System ausbremst. Abhilfe schafft sogenannte Tuning-Software. Sie soll lahme Computer wieder auf Trab bringen. Manche Programme bewirken jedoch das Gegenteil.

Schwamm und Spülmittel helfen nicht, wenn der PC langsam arbeitet. Die Zeitschrift „Computer Bild“ hat Optimierungsprogramme für Windows XP und 7 getestet. Der PC lahmt mit der Zeit – Programme und Daten lädt er nur noch im Kriechgang. Die Hersteller von Optimierungs-Software versprechen Abhilfe: Die Programme sollen müde PCs wieder flott und stabiler machen. „Computer Bild“ hat Optimierungsprogramme für die Betriebssysteme Windows XP und 7 getestet.

Frisch mit einem Klick?

Ob XP oder Windows 7 – alle getesteten Programme verfügen über eine komfortable Ein-Klick-Optimierung, die Systemeinstellungen analysiert und Verbesserungen vorschlägt. Wer sich davon einen beschleunigten Systemstart verspricht, erlebt eine Enttäuschung. Kein Programm unterbot die Startzeit einer Neuinstallation.

In vielen Fällen startete der Rechner sogar noch langsamer als vor der „Verbesserung“! Auch das Laden von Internetseiten verkürzte kein Optimierer. Doch dank teils drastischer Tempo-Verbesserungen auf anderen Gebieten lohnen sich einige Tuning-Programme trotzdem.

Geschwindigkeitsoptimierung für Windows XP

Das beste Optimierungsprogramm für XP ist Data Beckers Twin XP. Im Vergleich zu einem gebrauchten System beschleunigte die Software alle getesteten Vorgänge deutlich. Die Verbesserungen beim ohnehin schon schnellen Hoch- und Runterfahren unter Windows XP betrugen immerhin fünf Sekunden. Beim Kopieren von Dateien und bei der Arbeit mit Videodateien lief Twin XP zu voller Stärke auf. Im Test verkürzte es die Videobearbeitung von über sechs Minuten auf etwa eine Minute. Auch das Kopieren von Dateien war schneller, als auf einem frisch installierten System. Einzig das Kopieren kleiner Dateien erledigte das zweitbeste Programm S.A.D TuneUp Utilities flotter.

Quelle: Welt.de, Supportstore-Onlinemarketing

Schwere Finanzkrise


Deutsche Griechenland-Hilfe – jetzt geht es schnell

Die schwarz-gelbe Koalition will die Finanzhilfe für Griechenland im Eilverfahren unter Dach und Fach bringen: Nach einer Reihe von Fristverkürzungen soll das Gesetzgebungsverfahren bis Freitag nächster Woche komplett abgeschlossen sein. Auch die SPD signalisiert Zustimmung – und verrät alte Sehnsüchte.

Ähnlich schnell musste es zuletzt im Oktober 2008 gehen, als die damalige große Koalition aus Union und SPD das Rettungspaket für den angeschlagenen Bankensektor auf den Weg brachte. Die Verhandlungen über milliardenschwere Finanzhilfen für Griechenland stehen nach Angaben der Europäischen Kommission kurz vor dem Abschluss. EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn zeigte sich zuversichtlich, dass die Gespräche mit der Regierung in Athen in den kommenden Tagen zu einem Ergebnis führen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält die Hilfen für unausweichlich. „Es gibt keine vernünftige Alternative zu diesem Weg“, sagte sie. Merkel hat ihr Kabinett „um maximale Flexibilität“ in der kommenden Woche gebeten. Nach Informationen von WELT ONLINE soll am Sonntag die Vereinbarung mit der griechischen Regierung über ein Spar- und Sanierungsprogramm unter Dach und Fach gebracht werden. So dürften am Sonntagabend die Zahlen für die Kredithilfe offiziell bekannt werden. Bislang hält sich die Bundesregierung hier bedeckt. EZB und EU-Kommission werden dann aller Voraussicht nach den Fall einer „ultima ratio“ feststellen. Wie WELT ONLINE aus hochrangigen Regierungskreisen erfuhr, könnten sich auch Länder außerhalb der Eurozone an dem Hilfspaket beteiligen. Entsprechende Gespräche liefen derzeit. Bereits heute – statt wie üblicherweise montags – kommt die Staatssekretärs-Runde zur Vorbereitung der Kabinettssitzung zusammen. Das Bundeskabinett dürfte dann am Montag – statt turnusgemäß am Mittwoch – tagen, um die Hilfe auf den Weg zu bringen. Für Montagabend wird mit einer Sitzung des Haushaltsausschusses gerechnet. Am Mittwoch könnte dann im Plenum des Bundestages die Erste Lesung stattfinden, bereits am kommenden Freitag die Zweite und Dritte Lesung. Am selben Tag dürfte der Bundesrat das Paket verabschieden. Sodann kann das Gesetz ausgefertigt und verkündet werden. Am Montag nach der NRW-Wahl (10. Mai) will Kanzlerin Merkel zum Gipfel der Euro-Gruppe reisen. Die Sozialdemokraten signalisierten ihre Zustimmung zu einem schnellen Gesetzgebungsverfahren, um „in der nächsten Woche abschließende Entscheidungen“ zur Überwindung der dramatischen Lage treffen zu können. In einem Interview mit WELT ONLINE ließ Steinmeier sogar Sehnsucht nach der großen Koalition anklingen. „Ich denke oft an 2008. Er forderte die Bundesregierung allerdings auf, nicht nur eine „nüchterne Kreditermächtigung“ vorzulegen, sondern auch „nachhaltige Maßnahmen“ wie eine Einbeziehung der Banken in das Krisenmanagement und eine Eindämmung der Devisenspekulation. Gerüchten zufolge will die Bundesregierung in den kommenden Tagen mit den Banken über einen Beitrag des Finanzsektors.
Quelle: Welt.de

Lasst die Banken für Griechenland zahlen!


Die Banken haben trefflich an den Griechen verdient. Nun scheint es, als würden die Verluste auf die Allgemeinheit abgewälzt, während die Gewinne in den Tresoren der Geldinstitute bleiben. So weit darf es nicht kommen. Die Banken müssen ihren Beitrag zur Bewältigung der griechischen Finanzkrise leisten.

Demonstration gegen Hilfsantrag Griechenlands

Stellen Sie sich vor, Ihr Cousin verdient 60.000 Euro im Jahr. Er gibt aber 75.000, in manchen Jahren sogar 80.000 Euro aus. Die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben deckt er durch Kredite. Die bekommt er von der Bank. Deren Mitarbeiter ahnen zwar, dass es kein gutes Ende nehmen wird mit Ihrem Cousin. Doch sie leihen weiter Geld, nur eben zu immer höheren Zinsen. Irgendwann, na klar, steht Ihr Cousin vor der Pleite. Bequeme Auswege aus dem Schlamassel gibt es dann nicht mehr. Das ist, so ungefähr jedenfalls, die Situation, in der sich unser EU-Partner Griechenland befindet. Die Relationen zwischen Einnahmen und Ausgaben sind so wie bei Ihrem imaginären Cousin, nur geht es um Beträge, die mehr als eine Million mal größer sind. Bequeme Auswege gibt es auch hier nicht mehr. Um beim Cousin zu bleiben: Natürlich könnten Sie und der Rest Ihrer Großfamilie sich weigern, Ihrem Cousin zu helfen. Es ist ja schließlich nicht gerecht, dass Sie, der Sie zumindest einigermaßen ordentlich gewirtschaftet haben, haften sollen für einen anderen, der über seine Verhältnisse gelebt hat. Und wie machen Sie die Nothilfe jener Cousine – Irland! – klar, die sich ebenfalls finanziell übernommen hat, aber nun tapfer alles tut, um dennoch ohne familiäre Unterstützung auszukommen?

Das ist die eine Seite. Andererseits: Wollen Sie im Ernst, dass zum Beispiel die Kinder Ihres Cousins über Jahre hinweg darben müssen, obwohl die doch keine Schuld trifft? Nein, wenn es hart auf hart kommt, werden Sie helfen. Sogar dann, wenn sich alle Familienmitglieder früher einmal gegenseitig hoch und heilig versprochen haben, genau dies nicht zu tun – eben um einen solchen Notfall zu verhindern. Es ist aber noch eine zweite Ungerechtigkeit im Spiel. Warum sollte die Bank Ihres Cousins ihr Geld mit Zins und Zinseszins in voller Höhe zurückbekommen? Denn immerhin hat das Kreditinstitut jahrelang am Finanzgebaren Ihres Cousins gut verdient – sehr gut sogar, wegen der besonders hohen Zinsen. Genauso ist das auch bei Griechenland: Die Gläubiger, im Wesentlichen Banken, haben die Misswirtschaft der Griechen finanziert, indem sie Staatsanleihen des Landes kauften. Gerade weil Griechenland finanziell angeschlagen war, witterten sie ein gutes Geschäft: Sie verlangten hohe Zinsen, um für das Risiko eines Zahlungsausfalls entschädigt zu werden; zugleich setzten sie aber darauf, dass die Eurozonen-Partner Griechenland im Notfall beispringen werden. Es wäre nur recht und billig, die Banken an der Sanierung der griechischen Finanzen zu beteiligen.Genau dies will aber gerade die Bundesregierung nicht: Sie fürchtet, dass sich die Schieflage ohnehin malader deutscher Banken wieder verschlimmert. Diese Gefahr ist durchaus ernst zu nehmen. Die lange befürchtete, aber bisher im großen Stil ausgebliebene Kreditklemme könnte doch noch Realität werden – und die Hoffnung auf einen anhaltenden konjunkturellen Aufschwung zunichtemachen. Die Banken jedoch einfach aus der Pflicht zu entlassen, das darf auch nicht sein. Ganz ohne Forderungsverzicht, ohne eine sogenannte Umschuldung also, wird sich die Griechenland-Krise kaum lösen lassen. Und es ist auch überhaupt nicht einzusehen, dass jetzt abermals Verluste der Banken sozialisiert werden, während die zuvor realisierten Gewinne bei den Kreditinstituten verbleiben.

Dass sich die Beteiligung der Banken als diffizil erweist, zeigt, wie unzureichend die Konsequenzen sind, die bisher aus der Finanzkrise gezogen worden sind. Noch immer muss der Großteil des Bankensektors, auch in Deutschland, als „systemrelevant“ betrachtet werden, oder, auf gut Deutsch: als potenziell gemeingefährlich. Noch immer sind selbst mittelgroße Kreditinstitute „zupzug“: zum Pleitegehen zu groß. Keine Zupzug-Bank kann fallen gelassen werden, egal wie sehr sie gezockt hat, egal wie unverantwortlich ihre Manager sich verhalten haben. Eine Bankenabgabe, wie sie die Bundesregierung zur Bekämpfung künftiger Finanzkrisen favorisiert, greift daher viel zu kurz. Banken müssen, entweder durch strengere Regulierung oder durch innovative Arten der Besteuerung, einen eindeutigen Anreiz bekommen, klein zu bleiben – oder klein zu werden. Dies umso mehr, als Kreditinstitute derzeit einen gegenteiligen und deswegen geradezu perversen Anreiz haben: Nach den Erfahrungen der vergangenen drei Jahre wird sich jede Bank mühen, durch Aufkäufe, Zusammenschlüsse oder eigenes Wachstum einen Zupzug-Status zu erlangen – oder ihn zu zementieren. Die Erpressbarkeit des Steuerzahlers durch den Bankensektor wird also, wenn nichts passiert, im Zweifel nur noch größer werden, als sie ohnehin schon ist.Natürlich wird jetzt darüber zu reden sein, wie die Europäische Währungsunion reformiert werden kann, damit Griechenland ein Einzelfall bleibt. Natürlich muss diskutiert werden, ob unverbesserliche Schuldenmacher nicht künftig auch aus der Eurozone ausgeschlossen werden können sollten. Aber reichen wird das bei Weitem nicht. Die Schaffung einer neuen Finanzarchitektur –?vor Jahresfrist von den G-20-Staaten noch vollmundig versprochen und in der Zwischenzeit nahezu schon wieder vergessen?– muss ganz oben auf der politischen Agenda bleiben. Denn es ist nicht nur eine Krise Griechenlands, eine Krise der Europäischen Währungsunion, mit der wir es derzeit zu tun haben. Es ist auch eine Finanzkrise 2.0.

Quelle: Welt.de

Mutter Erde wehrt sich „Folgen der Aschewolke“


Flugverbote treffen Autoindustrie mit voller Wucht

Auch Deutschlands Autobauer und Zulieferer bekommen die Flugausfälle zu spüren. BMW unterbricht wegen fehlender Bauteile die Produktion in München, Dingolfing und Regensburg. Auch Daimler könnte ab Mittwoch ein ähnliches Schicksal ereilen. Und der Zulieferer Bosch müht sich – mit unkonventionellen Mitteln.

BMW Produktion 5er Reihe

Produktion der 5er-Reihe bei BMW in Dingolfing. Ab Dienstagabend stoppt die Produktion bis auf weiteres

Jetzt trifft die Aschewolke den Kern der deutschen Wirtschaft: die Autoindustrie. Der Autobauer BMW stoppt infolge der Flugverbote durch die Vulkanasche-Wolke aus Island Teile seiner Produktion. Schon am Dienstagabend würden im Werk Dingolfing zur Spätschicht die Bänder angehalten, sagte ein Sprecher des Münchner Autokonzerns. Am Mittwoch und Donnerstag werde dann die Produktion an den Standorten München und Regensburg unterbrochen. Durch den vorübergehenden Produktionsstopp verzögere sich die Fertigung von rund 7000 Fahrzeugen. Der Konzern habe bereits Gespräche mit dem Betriebsrat begonnen, um die ausgefallene Produktion möglichst rasch aufzuholen. Hintergrund der Unterbrechungen sei, dass Bauteile für die Elektronik der Autos und der Innenausstattung, die der Konzern normalerweise per Luftfracht geliefert bekommt, durch die Flugverbote innerhalb Europas zeitweise nicht mehr verfügbar seien. Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler könnte bald ein ähnliches Schicksal ereilen wie den Wettbewerber BMW, der wegen des Flugverbots die Produktion unterbrechen muss. „Wenn das Flugverbot anhält, wird es ab Mittwoch erste Auswirkungen auf die Logistikprozesse geben“, sagte eine Sprecherin des Unternehmens.

Lava flows  from a volcano in Eyjafjallajokul

Details, wo und in welchem Umfang, konnte sie jedoch nicht nennen. Derzeit würden die Beauftragten in den deutschen Werken in Untertürkheim und Sindelfingen, in Rastatt und Wörth sowie in Bremen und Berlin alternative Anlieferungsmöglichkeiten prüfen, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Beim weltgrößten Automobilzulieferer Bosch sind derzeit mehrere Krisenstäbe mit dem Management der Vulkan-Krise beschäftigt. Schließlich sind die Stuttgarter gleich dreifach von den Folgen des Flugverbots betroffen. Einerseits kommen Teile, wie etwa Rohstoffe oder Düsennadeln für Einspritzpumpen, von Sub-Zulieferern nicht rechtzeitig bei Bosch an, andererseits droht die Lieferkette zwischen den Bosch-Werken unterbrochen zu werden und letztlich sind die Lieferungen zu den Automobilherstellern gefährdet. Wir setzen alles daran, die Folgen des Naturereignisses für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten. Jedoch kann auch Bosch bei anhaltenden Verkehrsbehinderungen Lieferengpässe in einzelnen Bereichen nicht ausschließen“, sagt der bei Bosch für Einkauf und Logistik zuständige Geschäftsführer Rudolf Colm.

Quelle: Welt.de

Europa am Boden „Die Asche-Wolke und die Folgen“


Europa am Boden

Die Asche-Wolke und die Folgen !!

Die Bundeskanzlerin darf nicht in Deutschland landen, sie sitzt in Lissabon fest. Der Komiker John Cleese fährt kurzerhand mit dem Taxi von Oslo nach Brüssel. Zehntausende Passagiere sitzen fest. Der Vulkan stößt weiter riesige Aschewolken in die Atmosphäre. Szenen von einem Kontinent im Schatten einer Vulkanwolke.

A flight schedule shows cancelled flights at Frankfurt airport

Nichts geht mehr am Frankfurter Flughafen.

Berlin

Schon vor einem halben Jahr hat das Ehepaar aus Schwerin seine Reise nach Kuba gebucht. Doch an diesem Freitag in Berlin-Tegel ist Kuba noch weit weg, und noch ist unklar, wie weit. „Keiner sagt uns irgendwas“, sagt die Frau. Ihr Mann schaut wütend. Die Mitarbeiterin am Schalter vor ihnen ist hilflos. „Ich bin seit 20 Jahren dabei und das hat es noch nie gegeben“. Und fügt dann noch den Satz hinzu, den alle Fluggäste auf dem Berliner Flughafen an diesem Tag schon sehr oft gehört haben: „Wir wissen nichts.“ Seit den frühen Morgenstunden sind Tausende Menschen am Flughafen und wollen endlich hören, wie es weitergeht. Vor den Schaltern der Fluggesellschaften bilden sich Endlosschlangen, manche Fluggäste warten schon über drei Stunden. Denn an den Schaltern kann man umbuchen. Unter Vorbehalt natürlich, alles hängt von der Wolke ab.


Lissabon

Berlin war gestern eigentlich auch das Ziel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie war auf dem Heimflug von einem USA-Besuch, wo sie gerade noch mit der Hollywood-Prominenz über die Filmindustrie geplaudert hatte. Doch eine isländische Wolke interessiert so etwas naturgemäß wenig – wegen des Ausbruchs des Vulkans Eyfjallajökull aus Island musste die Kanzlerin in Portugals Hauptstadt Lissabon einen Zwischenstopp einlegen. Merkel kann nach Angaben eines Regierungssprechers „frühestens am Samstagmittag“ nach Deutschland weiterfliegen.

Wien

Wien versuchte sich für den Moment zu rüsten, in dem die Aschenwolke über die Alpen ziehen und auch der österreichische Luftraum gesperrt würde. Austrian Airlines bat seine Passagiere, sich vor der Fahrt zum Flughafen im Internet über Ausfälle und Alternativen zu informieren.

Die größten Airports Europas sind lahmgelegt

Noch bevor Wien-Schwechat gesperrt wurde, saßen aber dort schon Hunderte von Reisenden fest. Die Versuche des Bodenpersonals, die Gestrandeten mit Hilfe von Gratisgetränken bei Laune zu halten, fruchteten zu Mittag noch. Unterdessen stellte auch das österreichische Bundesheer „alle militärischen Flugbewegungen“ ein. „Die Gesetze der Physik können auch die Eurofighter nicht beugen“, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der „Kronen“-Zeitung. Sorgen um abzufangende Eindringlinge in Österreichs Luftraum brauche man sich aber nicht zu machen, hieß es: „Wenn wir nicht fliegen, kann das wer anderer auch nicht.“

Krakau

Am Nachmittag war nur noch ein Flughafen in Polen geöffnet, im südostpolnischen Rzeszow. Doch die Bildschirme der Meteorologen verhießen nichts Gutes: Ab Samstagabend, so die Prognose gestern, sollte „eine Staubzone von differenzierter Dichte und Struktur fast ganz Polen umfassen“.

Damit sind die Begräbnisfeierlichkeiten für den Präsidenten Lech Kaczynski und die 95 weiteren Opfer des Flugzeugunglücks berührt. Heute wird eine große Trauerfeier in Warschau stattfinden, am Sonntag dann von 14 Uhr an die Beerdigung in Krakau. Dazu wurden ursprünglich 70 bis 80 Flugzeuge mit Staatsgästen (darunter Obama, Medwedjew, Merkel, Köhler, Sarkozy) sowie die Berliner Philharmoniker erwartet. Kaczynskis Angehörige haben jetzt entschieden, das Begräbnis werde stattfinden, mit oder ohne Staatsgäste.

Frankfurt am Main

Herr Müller ist außer sich. „Die Organisation hier ist eine Katastrophe, hoffentlich passiert nie was Schlimmeres.“ Der Rentner will eigentlich von Frankfurt am Main nach München und von dort weiter nach Singapur, wo Sonntagabend ein Kreuzfahrtschiff auf ihn wartet. Die Lufthansa hat ihm geraten, mit dem Zug nach München zu fahren – aber um an ein Ticket zu kommen, braucht er seine Bordkarte, und die hat er auch nach mehrmaligem Schlangestehen noch nicht. „Man wird von Pontius zu Pilatus geschickt“, stöhnt seine Frau. Und wenn sie doch noch rechtzeitig nach München kämen, sei bis dahin wahrscheinlich auch dieser Flughafen geschlossen.

Dagegen sitzt Rob McLellen ziemlich entspannt auf seiner Reisetasche. Dabei ist seine Familie seit zwei Tagen unterwegs, und so langsam lässt sich die Stimmung der drei Kinder auch nicht mehr mit Pommestüten retten. Frankfurt sollte eigentlich nur ein Zwischenstopp sein auf der Rückreise von San Francisco nach Manchester. Doch nach Großbritannien gingen am Donnerstag schon keine Flüge mehr, man brachte sie in ein Hotel in Darmstadt.

Am Freitagmorgen gab es weiterhin keine Flüge, aber eine Hoffnung: abends sollten Züge nach Manchester fahren, sagte ihnen die Lufthansa. Doch nach zweieinhalb Stunden Warten an einem der heillos überlaufenen Bahnschalter erfuhren die McLellens, dass es diese Züge nicht gebe. Also zurück nach Darmstadt, in ein anderes Hotel. Rob will nicht klagen: „Andere Menschen verlieren bei Naturkatastrophen ihre Häuser oder ihre Familien, da sind das hier kleine Probleme dagegen.“

Paris

In Frankreich bewegt sich seit Donnerstagabend nicht mehr viel. In der Nordhälfte des Landes sind auf einer Linie von Brest bis Straßburg mehr als 25 Flughäfen geschlossen worden – darunter der größte französische Flughafen Roissy-Charles de Gaulle bei Paris. Dass in vielen Teilen Frankreichs gleichzeitig die Bahnangestellten streiken, trägt nicht dazu bei, das Chaos zu verringern.

Am Pariser Flughafen Roissy-Charles de Gaulle übernachten in der Nacht zu Freitag Dutzende gestrandete Passagiere, da die Hotels in der Umgebung im Nu ausgebucht waren. „Nicht einfach, hier zu schlafen“, knurrt der 61 Jahre alte Patrice, nachdem er die Nacht auf einer Wartebank im Terminal 2 verbracht hatte. „Ziemlich kalt und laut.“ Patrice hoffte noch auf seinen Flug nach Moskau. Am Freitagnachmittag geht der Leiter der Zivilluftfahrtsbehörde DGAC, Patrick Gandil, dann davon aus, dass vor 20 Uhr keine Maschine starten würde.

Köln

Das Kölsch im „Burger King“ am Flughafen Köln/Bonn schmeckt weit weniger schlecht als erwartet. „Allerhand, bisschen laff, sonst gut“, urteilt Reiner Petersen, während er im Burger-Restaurant sitzt. Wegen solcher Überraschungen ist der Rentner zum Flughafen gefahren. „Erinnert irgendwie an Woodstock und autofreien Sonntag“, sagt der 75-Jährige.

Tatsächlich: Drinnen trinken außergewöhnlich viele Besucher Vormittagsbiere, draußen auf dem Flughafengang eilen nicht wie sonst Massen, sondern schlendern nur ein paar ratlose Grüppchen. Gleich wird Petersen wieder spazieren und Impressionen sammeln: von einer fast hysterisch lachenden Schalter-Mitarbeiterin und von einem Anzugträger, der fluchend mit dem Trolley davonzieht. Darüber schmunzelt Petersen nur: „Der sollte den Tag genießen!“ Bald sei es mit dem Ausnahmezustand doch vorbei. Stimmt. Nach 21 Uhr sollen die Flieger starten. Petersen wird die Zeit nutzen.

Hannover

Als Chef des Touristik-Unternehmens TUI-Deutschland kennt Volker Böttcher sich mit Reisen aus. Aber der Donnerstag hatte für ihn eine Neuerung im Programm: Er war auf einem Meeting in der TUI-Konzernzentrale und musste am Abend dringend nach Hannover zurück. Da alle Flughäfen rund um London geschlossen waren, bot ihm ein belgischer Kollege an, ihn mit seiner privaten kleinen Propellermaschine nach Hause zu fliegen.

Diese durfte dann nach einigen Rückfragen in Richtung Deutschland starten, weil Propellermaschinen sehr viel niedriger fliegen als Düsenflugzeuge und von daher von den britischen Fluglotsen keine Gefahr gesehen wurde, dass die Maschine in die Aschewolke geraten könnte. Der Flug war trotzdem sehr holprig und die Übergabe am die nationalen Flugsicherungen nicht immer einfach. Der Pilot flog quasi auf Sicht und Böttcher landete ordentlich durchgeschüttelt am späten Abend in Hannover. Der Belgier durfte dann nicht mehr weiterfliegen. Im Luftraum über den Benelux-Staaten ging nichts mehr.

Am Fuße des Eyjafjallajökull

Die Fluten des Schmelzwassers kamen früh am Morgen. Sie strömten den Berg hinunter, spülten die Straßen hinweg, zerstörten Häuser und Felder. Gerade noch rechtzeitig konnte die britisch-isländische Farmerin Hanna Lara Andrews mit ihrem Mann, den Schwiegereltern und dem einjährigen Sohn ihre Farm am Fuße des immer noch spuckenden Vulkans Eyjafjallajökull verlassen. Mitten in der Nacht kam der Anruf der Sicherheitsleute, 20 Minuten habe die Familie, um alle Sachen zu packen.

Die 60 Kühe mussten sie schweren Herzens zurücklassen. Zusammen mit 700 Menschen, die aus der Umgebung evakuiert worden waren, warteten sie in einem extra für Notfälle eingerichteten Farmhaus auf die nahende Katastrophe. Am Morgen dann sahen sie die riesige Verdunstungswolke, die aussah wie ein Pilz und in ungefähr 6100 Metern Höhe über den Geretteten schwebte. Als Andrews Schwiegervater Olafur Eggertson auf den Auslöser seiner Kamera drückte, waren die roten Dächer der Familien-Farm unter der dunklen Asche-Wolke kaum noch zu sehen. Dem Mann gelang ein Meisterschuss: Das Foto schaffte es unter anderem auf die Titelseite der WELT.

Hamburg

Hamburgs Flughafen Fuhlsbüttel wirkt zunächst verwaist. Parkplätze, sonst Mangelware, sind im Überfluss zu haben. Eines der großen Restaurants hat zu gemacht, weil kaum Kunden kommen. Über 230 Starts und etwa genau so viele Landungen sind abgesagt. Nur vor den Schaltern der Lufthansa und von Air Berlin bilden sich lange Schlangen. Die Menschen sind müde. Im Geschäft sind dafür die Taxifahrer. „Am Morgen haben wir nicht nur Leute hergefahren, sondern auch zurück nach Hause gebracht, wenn sie feststellten, dass sie nicht wegkommen“, sagt Fahrer Frank Heise. Ein Kollege hätte sogar eine ganz große Tour bekommen. Mit ihm sei ein Geschäftsmann Richtung Zürich gestartet.

Oslo

Die Variante Taxi erschien auch dem britischen John Cleese recht attraktiv. Weil er nach seiner Teilnahme an einer Talkshow in Oslo unbedingt nach London zurückkehren wollte, heuerte er gestern eine Droschke. Gegen acht Uhr morgens habe sich der Wagen mit Cleese und zwei Ersatzfahrern an Bord auf den mehr als 1500 Kilometer weiten Weg nach Brüssel gemacht; von dort aus wolle der Komiker mit dem Eurostar nach London weiterreisen, berichtete der norwegische Sender TV2. Für den Trip durch Nordeuropa zahlte Cleese 3800 Euro. Hey John! Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

London

Michel Hoyeks dunkle Augen funkeln böse. „Ich bin auf 180, dass ich immer noch hier in London festhänge“, sagt er. Eigentlich wollte Hoyek längst in Guangzhou sein. In der chinesischen Stadt begann am Donnerstag die größte Import- und Exportmesse Asiens. Der Geschäftsmann Hoyek leiert dort einen Großteil seines Jahresumsatzes an. Denn seine Firma ist spezialisiert auf den Export von chinesischen Waren nach Großbritannien und in den Libanon. Sein Flug sollte am Donnerstag um 13 Uhr von London Heathrow nach Shanghai gehen.

Von dort wäre er weitergeflogen, um zwei Geschäftspartner auf der Messe zu treffen. Stattdessen hat er die Nacht in einem teuren Hotel verbracht, die Übernachtungskosten wollte die Fluggesellschaft Virgin Atlantic nicht übernehmen. „Die haben gesagt, für Naturkatastrophen könnten die auch nichts.“ Andere Fluggäste nehmen die Ausfälle eher britisch gelassen. Die Krawallpresse versucht zwar, Panik mit Meldungen zu verursachen, dass die Beeinträchtigungen noch sechs Monate dauern können. Aber Cool Britannia lässt sich nicht erschüttern.

Brüssel

An keinem Ort Europas heben so viele Maschinen mit Staatsbediensteten ab wie in Brüssel. Sie alle sind ständig damit beschäftigt, die EU zum freiesten, wirtschaftsstärksten und umweltfreundlichsten Raum des gesamten Universums zu machen. Am Freitag vernebeln nicht nur Aschewolken den Brüsseler EU-Alltag, sondern auch administrative Arroganz.

Wie solle sie alle Reisepläne der Kommissare kennen, gibt sich eine Sprecherin empört. EU-Kommissionschef Barroso, der am Samstag nach Straßburg wollte, werde kein Flugzeug nehmen. Über das Schicksal von Finanzkommissar Olli Rehn und seinem Binnenmarkt-Kollegen Michel Barnier schweigt sie sich aus.

Immerhin mussten die beiden zum Treffen der EU-Finanzminister in Madrid. Da die beiden gestern bei einer Pressekonferenz in Spaniens Hauptstadt auftreten, haben sie es wohl geschafft: Sie hatten die Wolke umfahren und zunächst den Thalys-Zug nach Paris genommen.

Quelle: Welt.de, Supportore.de

Falsches Lob vom Terminator für Angela Merkel


Kalifornien-Besuch

Die deutsche Kanzlerin ist in Hollywood angekommen. Gouverneur Arnold Schwarzenegger nimmt Angela Merkel schon auf dem Rollfeld in Empfang. Bei der freundlichen Begrüßung der deutschen Kanzlerin unterläuft Arnold Schwarzenegger, der sich schon vor einem Jahr als Merkel-Fan geoutet hat, ein Fehler.

Kanzlerin Angela Merkel kommt nach Hollywood. Die erste Station ist ein Treffen mit Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Von den schmutzigen Bomben des Nukleargipfels in Washington zu den Palmen am Strand von Malibu: die deutsche Bundeskanzlerin ist in Hollywood angekommen. Sie war noch nie hier; nach der Wende hat sie sich einen alten Traum erfüllt und war nach San Diego gereist, aber nie ganz bis zum Pazifik. Angela Merkel fand aber, es wurde höchste Zeit. Ein amerikanischer Präsident, der eher Richtung Asien blickt als nach Europa, aber auch der Goldgräber-Geist und Geschäftssinn ließen ihr das angeraten erscheinen. „Unter den ersten zehn Handelspartnern Kaliforniens ist nur ein nicht-pazifischer, und das ist Deutschland“, hatte sie stolz erklärt. Gouverneur Arnold Schwarzenegger war so frei, sie schon am Abend auf dem Rollfeld in Empfang zu nehmen. Er hatte sich bei seinem Auftritt auf der CeBit im vergangenen Jahr schon mit lauter Stimme als Merkel-Fan bekannt. Als sie sich am morgen zu einem Frühstück im „Four Seasons“ trafen, man konnte ihn hinter den Kameras kaum ausmachen, er ist nicht so groß, wie man immer denkt, dafür aber genauso ledergesichtig und gestrafft, wollte er wieder was Nettes sagen: „Angela Merkel hat ja auch in Kalifornien studiert, und wir freuen uns auf ihre Rede vor der Universität Stanford, eine unserer Besten“. Das letztere mag sein, das erste nicht: hat er Frau Merkel mit Ursula von der Leyen verwechselt? Die Bundesarbeitsministerin hat in Stanford Public Health studiert, Merkel hatte dazu nicht so recht Gelegenheit in den siebziger und achtziger Jahren.

Quelle: Welt.de

400 Tote in China


Nachbeben erschweren Bergung der Verschütteten

Die Lage ist zum Verzweifeln: Ein schweres Erdbeben hat eine abgelegene Region im Westen Chinas verwüstet. Mindestens 400 Menschen wurden im tibetischen Hochland getötet, viele sind noch verschüttet. Unter den Opfern sind auch Dutzende Kinder, deren Schulen eingestürzt sind.

A video grab shows soldiers searching for survivors after a  magnitude 6.9 earthquake in Yushu County, Qinghai Province

Ein schweres Erdbeben hat Nordwestchina erschüttert. Den ersten Rettern und Gruppen bot sich beim Anflug ein Anblick völliger Verwüstung. Sie konnten zwar auf dem 2009 neu gebauten und vom Erdbeben weitgehend verschonten Flughafen landen, kamen aber dann nur noch schwer weiter. „Alles außerhalb des Flughafens ist zerstört“, berichtete ein Soldat. Auf den Verbindungsstraßen zur 18 Kilometer entfernten, schwer zerstörten Kreisstadt Jiegu (tibetisch: Gyegu) klafften Spalten. Die Asphaltdecke war zerborsten, Straßendämme waren abgerutscht, Brücken, tibetische Tempel und Klöster beschädigt, Strom- und Telefonmasten umgestürzt. Karge Grassteppe mit großen Salzseen und bis zu 5000 Meter hohe Berge prägen weite Teile der abgelegenen chinesischen Provinz. Mit 720.000 Quadratkilometern ist das Gebiet etwa doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nur 5,1 Millionen Einwohner. Die Provinz grenzt an die Regionen Tibet und Xinjiang. Besonders im Westen Qinghais ziehen noch viele Tibeter, Mongolen und Angehörige anderer nationaler Minderheiten als Nomaden mit Yak- und Schafherden durchs Land. Chinas tibetisches Hinterland war am Mittwochmorgen erneut von einem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,1 getroffen worden. Es schlug in einer der abgelegensten Regionen von Süd-Qinghai um 7.49 Uhr zu, wo 97 Prozent der Bevölkerung ethnische Tibeter sind. Viele Menschen waren noch zu Hause und frühstückten gerade. Ihre Kinder saßen schon in den Schulen, wo der Unterricht um halb acht Uhr begann. Die meisten der geborgenen 400 Toten und mehr als 10.000 Verletzten wurden von ihren einfach gebauten Holz- und Lehmhäusern erschlagen und verschüttet. Weil sie meist in einstöckigen Hütten wohnten, gab es so viele Verletzte, aber weniger Tote als beim Beben von Sichuan. Das Epizentrum lag in unbewohnten Bergen. Die Kraft des Bebens aus 33 Kilometer Tiefe pflanzte sich in die 30 Kilometer westlich gelegene Stadt Jiegu fort. Dort stürzten 85 Prozent der Häuser ein und begruben viele der 28.000 Einwohner. Das Städtchen Jiegu ist politisches und wirtschaftliches Handelszentrum des vom Beben betroffenen Kreises Yushu, in dem knapp 100.000 registrierte Einwohner wohnten und sich weitere Zehntausende Arbeitsuchende aufhielten. In den Straßen herrschte bis in den späten Morgen Panik. Bei Minustemperaturen, die erst mittags auf vier Grad stiegen, mussten die Helfer so viele Verletzte wie möglich vor der Nacht bergen, wenn die Temperaturen wieder auf minus drei Grad fallen würden. Ständige Nachbeben um Stärke sechs erschwerten zudem die Rettungsarbeiten. Ebenfalls machten eisige Winde den Helfern zu schaffen, die oft selbst Hilfe brauchten und Mittel gegen Höhenkrankheiten mitbrachten. Das Hochplateau liegt durchschnittlich auf 4000 Meter über dem Meeresspiegel. Chinas Katastrophenhilfe ließ 5000 Zelte und jeweils über 50.000 Baumwolldecken und Mäntel heranschaffen. Technische Experten versuchten währenddessen den Schaden an einem Stausee in der Nähe des Epizentrums abzuschätzen, dessen Staumauer Risse zeigten. Knapp zwei Jahre nach dem Erdbeben vom Mai 2008 in Qinghais Nachbarprovinz Sichuan, bei dem 87.000 Menschen starben, wurde erneut das tibetische Hochland getroffen. Doch die Rettungsmaßnahmen liefen diesmal schnell und koordiniert an, so wie noch nie bei einer der vergangenen Naturkatastrophen. Das staatliche Fernsehen war sofort auf Sendung, nutzte über Mobilfunk überspielte  Auch die Medien verschafften sich über Internet und SMS rasch einen Überblick über das Ausmaß der Katastrophe. Behörden, Polizei und Soldaten hatten aus den vergangenen Unglücken gelernt.

Quelle: Welt.de