Suchmaschinenoptimierung ist wichtigstes Instrument


Im Vergleich zu anderen Onlinemarketing-Disziplinen spielt die Suchmaschinenoptimierung für deutsche Internetunternehmen die größte Rolle. Das soll auch künftig so bleiben: Die Mehrheit der Firmen rechnet damit, dass die Bedeutung von SEO noch zunehmen wird.

Deutschlands Unternehmen messen innerhalb des Onlinemarketing-Mix der Suchmaschinenoptimierung eine herausragende Rolle zu, ergab eine Studie der Berliner SEO-Agentur Barketing. Auf Platz zwei im Ranking der Onlinemarketing-Instrumente liegt das Suchmaschinenmarketing (SEA).

E-Mailmarketing und Affiliate Marketing folgen mit etwas Abstand dahinter; beides Disziplinen, denen die Unternehmen noch eine hohe Bedeutung zu messen. Kaum von Bedeutung sind derzeit noch Social Media Marketing, Bannerwerbung und Werbung auf Smartphones und Tablets.

Ob mit Shop oder ohne, SEO ist eine die wichtigste Onlinemarketing-Disziplin

Diese Tendenzen werden nach Meinung der Verantwortlichen in den Unternehmen vorerst so bleiben. Lediglich elf Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dass Suchmaschinenoptimierung in Zukunft an Relevanz verlieren wird. Ein knappes Drittel geht davon aus, dass SEO seinen Rank auch künftig behalten wird. Mit 59 Prozent hält es die Mehrheit sogar für wahrscheinlich, dass die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung noch weiter zunehmen wird.

Knapp ein Viertel macht Mobile SEO

SEO zu vernachlässigen kann sich kein Unternehmen mehr leisten. Dennoch gaben elf Prozent der befragten Firmen an, keine Suchmaschinenoptimierung zu machen. Die große Mehrheit von 89 Prozent hat den Stellenwert jedoch inzwischen erkannt. Das zeigt sich auch an den Budgetprognosen: 57 Prozent der Unternehmen wollen künftig mehr Geld in SEO für den Heimatmarkt stecken.

Wer im Internet aktiv ist, kämpft nicht nur mit der regionalen oder nationalen Konkurrenz, sondern steigt unter Umständen in den globalen Wettkampf ein. Allerdings machen nur 38 Prozent der befragten Unternehmen SEO für den internationalen Markt. Die Mehrheit lässt dieses Potenzial noch ungenutzt. In Zukunft wollen aber 28 Prozent der Unternehmen in diesen Bereich investieren.

Die Mehrheit vertraut bei SEO nicht nur aufs eigene Können, sondern lässt das externe Spezialisten machen.

Die Mehrheit vertraut bei SEO nicht nur aufs eigene Können, sondern lässt das externe Spezialisten machen.

Für die meisten deutschen Unternehmen spielt der mobile Kanal noch keine große Rolle –  weder im Marketing, noch für den Abverkauf. Deshalb investiert nur knapp ein Viertel der Befragten in mobile Suchmaschinenoptimierung. Vermutlich wird das auch noch eine ganze Weile so bleiben. Zwar sind immer mehr Verbraucher mit Smartphones und Tablets im Internet unterwegs, dennoch ist die Investitionsbereitschaft in diesen Kanal nicht sehr ausgeprägt. Lediglich 15 Prozent wollen künftig mehr in Mobile SEO investieren.

Bekanntheit ist nicht ausschlaggebend

Bei der Wahl der SEO-Agentur achten Firmen kaum auf Zertifikate oder die Bekanntheit des Suchmaschinenoptimierers. Stattdessen sind Referenzen und Empfehlungen für zwei Drittel der Befragten entscheidend. Auch die Erfahrung einer Agentur beziehungsweise ihrer Mitarbeiter spielt bei der Wahl eine wesentliche Rolle.

Quelle: internetworld.de

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