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Bilanz des Börsengangs von Facebook


Die Vorteile des Facebook-Fiaskos

Massive Handelspannen, hohe Kursverluste: Der Facebook-Börsengang war für Anleger ein Fiasko. Doch bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass das Debakel etliche Defizite aufgedeckt hat. Eine Bilanz.

 

 

 

 

 

 

 

Vancouver – „Facebook: Ihr habt mein Portfolio zwei Mal ruiniert, einmal als ihr meine Ehe zerstört habt, und dann beim Börsengang.“ So machte gestern Morgen auf der Webseite „Canaccord Morning Coffee“ einer von vielen frustrierten Facebook-Anlegern seinem Ärger Luft.

Kein Wunder: Der Schock über den vermasselten Start am ersten Handelstag (18. Mai) sowie der Frust über die folgenden herben Verluste von 29,4 Prozent sitzen tief. Doch ausgerechnet der gestrige Mittwoch hielt zum ersten Mal seit dem Börsendebüt der weltweit größten sozialen Plattform drei richtig gute Nachrichten für die Aktionäre bereit.

Die Technologiebörse Nasdaq  will Investoren und Anleger im Umfang von 40 Millionen Dollar entschädigen. Das ist mehr als zwölf Mal so viel wie in vergleichbaren Fällen üblich. Die Nasdaq will all jene Anleger und Investoren entschädigen, die am Tag des Börsengangs Aktien von Facebook  zu 42 Dollar oder weniger verkaufen wollten und es nicht schafften, oder die zu einem geringeren Preis als gewünscht die Aktien loswurden. Entschädigt werden sollen auch jene, die zu 42 Dollar gekauft haben, aber auf die Bestätigung für ihre Transaktion warten mussten.

Die Nasdaq hatte traditionell Entschädigungen für Kunden auf drei Millionen Dollar beschränkt. Große Market-Maker wie Knight Capital und Citadel, die die Aufträge privater Anleger von Brokern wie Charles Schwab ausführen, haben zusammen 120 Millionen Dollar verloren.

Facebook-Aktie setzt zur Erholung an

Mehr noch: Mit einem Kursanstieg von 3,6 Prozent feierte die Facebook-Aktie gestern ihre erste kleine Rally seit der Einführung in den Handel. Und schließlich: Erstmals wurde die Aktie von einem Analysten von „Verkauf“ auf „Halten“ hochgestuft.

Diese Empfehlung stammt von Scott Kessler bei S&P Capital IQ. Kesslers Kursprognose für Facebook liegt binnen zwölf Monaten bei 27 Dollar, nur minimal über dem aktuellen Kurs von 26,81 Dollar. Das Debakel der ersten Tage wird aus der Sicht kleiner Anleger nicht so schnell vergessen sein.

Das Unternehmen selbst hat es ja wenigstens geschafft, seine Anteilscheine zu einem Preis unter das Börsenvolk zu bringen, der im Nachhinein äußerst ehrgeizig wirkt. Doch schon in der dritten Woche nach dem Börsengang zeichnet sich ab, dass der Facebook-Börsengang am Ende eine reinigende Wirkung für Markt, Anleger, Regulierer und das Unternehmen selbst haben könnte.

Wenn die Geschichte dieses Börsengangs, des ersten mit einer Kapitalisierung des Debütanten über 100 Milliarden Dollar, in ein paar Monaten geschrieben wird, könnte das Fazit sogar sehr positiv ausfallen.

Quelle : Von Markus Gärtner, manager-magazin.de

Verpatzter Börsengang Nasdaq plant Entschädigung für Facebook-Pannen


Nach den technischen Pannen beim Facebook-Börsengang will die US-Technologiebörse Nasdaq Händler entschädigen. Ihre Verluste werden auf 100 bis 120 Millionen Dollar geschätzt….

Die Nasdaq habe dafür einen Sonderfonds von 40 Millionen Dollar bewilligt, wie die Börsenleitung am Mittwoch in New York mitteilte und bestätigte damit einen Bericht vom „Wallstreet Journal“. Der Plan wurde der Börsenaufsicht (SEC) zur Prüfung vorgelegt.

BeimBörsendebüt von Facebookwar es am 18. Mai zu massiven technischen Problemen der Nasdaq gekommen: Händler wussten zum Teil stundenlang nicht, ob ihre Aufträge ausgeführt wurden. Ihre Verluste werden auf 100 bis 120 Millionen Dollar geschätzt. Die Nasdaq will den ihr angeschlossenen Händlern bei einem Nachweis von Schäden 13,7 Millionen Dollar in bar auszahlen. Die technischen Probleme seien inzwischen behoben, erklärte die Börse.

Aktie weiter im Tief

Die Facebook-Aktie hängt unterdessen weiter tief im Keller fest. Nach einem kräftigen Abschlag von 3,8 Prozent wurde das Wertpapier am Mittwoch zunächst mit Kursen um 26 Dollar gehandelt – fast ein Drittel unter dem Ausgabekurs von 38 Dollar.

Facebook beschleunigt die Suche nach der Lösung für ein Problem, das Investoren abschreckt. Die vielen Nutzer, die den Dienst von Smartphones und Tablets aus ansteuern, bringen dem Online-Netzwerk bisher kein Geld, weil dort keine Werbung angezeigt wird. Nun können sich Firmen auch Werbeplätze in den Nachrichtenströmen von Mitgliedern auf mobilen Geräten buchen, wie aus den aktuellen Facebook-Angebotslisten hervorgeht. Es geht um sogenannte „gesponserte Storys“, bei denen zum Beispiel positive Äußerungen von Nutzern über eine Marke weiterverbreitet werden….

Verpatzter Börsengang: Nasdaq plant Entschädigung für Facebook-Pannen

Von den gut 900 Millionen Facebook-Nutzern greifen nach jüngsten Angaben fast 500 Millionen von mobilen Geräten auf das Netzwerk zu. Facebook sah sich wenige Tage vor dem Börsengang zu der Warnung gezwungen, die Umsätze könnten dadurch langsamer wachsen als erwartet. Das hatte die Skepsis der Investoren verstärkt.
Quelle: jh/stj/dpa

Facebook-Aktie steckt auch nach einer Woche im Keller fest


Die Facebook-Aktie hat sich in der ersten Woche nicht vom Schlag des Handelsstartes erholt

Die Facebook-Aktie hat sich in der ersten Woche nicht vom Schlag des Handelsstartes erholt

Genau eine Woche nach dem Facebook-Börsengang sitzen die Anleger der ersten Stunde weiterhin auf hohen Verlusten. Zum Handelsbeginn am Freitag kostete das Papier in New York 32,75 Dollar. Das waren 0,85 Prozent weniger als der Schlusskurs vom Vortag und knapp 14 Prozent weniger als der Ausgabekurs von 38 Dollar.

Das Soziale Netzwerk mit seinen mehr als 900 Millionen Mitgliedern hat damit einen der übelsten Börsengänge der vergangenen Jahre hingelegt.

Facebook war mit allerlei Pannen und Ungereimtheiten ins Börsenleben gestartet, die nun Gerichte und Finanzaufseher beschäftigen. Der Börsenbetreiber Nasdaq war mit der schieren Zahl der Anlegerwünsche zum Börsenstart überfordert. Das Facebook-Papier war mit einer halben Stunde Verspätung in den Handel gegangen und viele Order wurden fehlerhaft ausgeführt.

Vor allem Stornierungen und Änderungen von Kaufaufträgen bereiteten Probleme, sodass am Ende Anleger auf Facebook-Aktien sassen, die sie eigentlich gar nicht haben wollten.

Wegen des Kursverfalls müssen sie nun heftige Verluste verdauen. Ein Anleger hat eine Sammelklage eingereicht, um für sich und alle anderen Geschädigten Wiedergutmachung von der Nasdaq zu erstreiten.

Nach Informationen von US-Medien will die Investmentbank Morgan Stanley, die den Börsengang federführend betreut hatte, ihre eigenen Kunden für derartige Verluste entschädigen.

Die „New York Times“ berichtete von einer internen Telefonkonferenz, in der die Pläne vorgestellt worden seien. Nach Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg will Morgan Stanley dafür einen Teil des Geldes verwenden, das die Bank am ersten Handelstag bei Stabilisierungsgeschäften gemacht habe.

Quelle:aargauerzeitung.ch

 

Verpatzter Börsengang Facebook-Aktie stürzt weiter ab


US-Tech-Börse Nasdaq: Facebook-Aktie auf Talfahrt
US-Tech-Börse Nasdaq: Facebook-Aktie auf Talfahrt
Die Facebook-Aktie macht wieder Verluste, auch am dritten Handelstag rutscht das Papier tief ins Minus. Investoren geben der Großbank Morgan Stanley eine Mitschuld an dem Kursverlust. Obwohl der Geldkonzern den Börsengang betreute, senkte er kurz vor dem Termin die Umsatzprognose.


New York/San Francisco – Rutscht das Facebook-Papier bald unter die 30-Dollar-Marke? Am dritten Handelstag für die Aktie des Internetkonzerns kam der Kurs diesem Wert zumindest gefährlich nahe. Kurz nach Eröffnung der US-Börsen kostete das Papier 30,98 Dollar – ein Minus von fast sieben Prozent. Auch im weiteren Verlauf lag die Aktie weiter im tiefroten Bereich.

Zur Erinnerung: Die Aktie des angesagten Internetkonzerns war am Freitag mit 38 Dollar gestartet und in etwa auf dem Niveau auch aus dem Handel gegangen – allerdings nur mit Unterstützung durch Stützungskäufe des Konsortialführers Morgan Stanley. Seitdem aber kennt das Papier nur noch eine Richtung – abwärts. Am Montag war der Kurs um rund elf Prozent eingebrochen. Kritiker fühlen sich dadurch bestätigt, dass der Facebook-Hype bald wieder vorbei sein wird. Sie bezeichneten auch den Ausgabepreis von 38 Dollar als zu hoch.
Zunehmend wird auch Verärgerung über die Großbank Morgan Stanley laut. Unmittelbar vor dem Gang auf das Parkett hatte das Kreditinstitut, das den Börsengang begleitete, Anlegern zufolge die Umsatzprognose für das Online-Netzwerk gesenkt. „Das passierte noch während der Werbetour – so was habe ich in den vergangenen zehn Jahren nicht erlebt“, sagte ein Insider einer Fondsgesellschaft, die von Morgan Stanley über die korrigierte Vorhersage informiert worden war. Nach Ansicht von Investoren hat der Geldkonzern damit Anleger verschreckt und zu dem schwachen Börsendebüt beigetragen.

Solche Anpassungen gelten als höchst ungewöhnlich

Auch wenn Analysten unabhängig agieren, versuchen Emissionsbanken in der Regel, ein Unternehmen vor dem Börsengang in ein möglichst positives Licht zu rücken. Finanzkreisen zufolge senkte Morgan Stanleys Internetanalyst Scott Devitt seine Umsatzprognose für Facebook für das zweite Quartal deutlich und setzte auch bei die vorhergesagten Einnahmen für das Gesamtjahr niedriger an. „Diese Verlangsamung regte viele Leute auf“, sagte ein Investor. Für Analysten der führenden Konsortialbanken seien solche Anpassungen unmittelbar vor dem Börsengang sehr ungewöhnlich, bestätigte auch Scott Sweet von der Gesellschaft IPO Boutique.

Emissionsbanken geben in der Regel bis zu 40 Tage nach Handelsbeginn keine Kommentare zu den eingeführten Aktien ab. Auch JP Morgan und Goldman Sachs , die ebenfalls an der Emission beteiligt waren, senkten Kreisen zufolge ihre Vorhersagen. Grundlage seien die bei der Börsenaufsicht SEC eingereichten, geänderten Unterlagen des Online-Treffpunkts gewesen. Mark Zuckerbergs Firma habe sich darin zurückhaltend bezüglich des Umsatzwachstums gezeigt, da immer mehr Nutzer auf mobile Geräte zurückgriffen. Mit Internetwerbung auf Mobiltelefonen lässt sich aber weniger Geld verdienen als mit Werbebannern auf Computerseiten.

Die Neuemission sei zudem viel zu groß angelegt gewesen, die platzierenden Banken hätten nur die Hälfte der Aktien auf den Markt bringen sollen, sagte der Analyst Michael Pachter dem „Wall Street Journal“. Sie hätten den Börsengang „total vermasselt“. Die Zeitung berichtete unter Berufung auf Insider, dass einigen Investoren mehr Aktien zugeteilt worden seien, als sie erwartet hätten. Die überschüssigen Papiere würden sie nun auf den Markt werfen.

yes/Reuters

Netzgigant Facebook schwächelt kurz vor Börsengang


Das soziale Netzwerk schwächelt wenige Wochen vor dem Börsengang. Trotz steigender Nutzerzahlen gehen Umsatz und Gewinn des Unternehmens zurück. Facebook sieht den Grund dafür in „saisonalen Trends“. Von T. Heuzeroth und T. Jüngling

Diese Facebook-Profile sind echte Hingucker

Mark Zuckerberg

Facebook, Mark ZuckerbergMark Zuckerberg – Der Facebook-Erfinder zeigt auf seiner Chronik seine Zuneigung zu Familienhund „Beast“. Der gar nicht so biestige Welpe gehört zur ungarische Hütehund-Rasse „Puli“ und hat sogar ein eigenes Facebook-Profil mit rund 500.000 Fans. Nur wenige Wochen vor dem erwarteten Börsengang  zeigt Facebook Schwächen. Das geht aus dem aktualisierten Börsenprospekt hervor, den das soziale Netzwerk nun vorgelegt hat. Das rund 200 Seiten umfassende Dokument dürfte potenzielle Investoren etwas vorsichtiger werden lassen. Denn zum ersten Mal seit zwei Jahren schrumpft der Umsatz im direkten Quartalsvergleich – und zwar vom Schlussquartal 2011 zum Auftaktquartal 2012 um sechs Prozent. Auf den ersten Blick verwundert das, weil die Zahl der Nutzer im gleichen Zeitraum kräftig gestiegen ist. Facebook begründete den Rückgang mit „saisonalen Trends“. Zu Weihnachten werben Firmen gemeinhin besonders stark – und Werbung ist für Facebook immer noch die Haupteinnahmequelle.

Für normale Firma ein Traumwert – für Facebook wenig

Von 2010 auf 2011 hatte Facebook dieses Loch jedoch umgehen können. Damals war das Unternehmen rasanter gewachsen als heute. Facebook hatte es in der Vergangenheit nicht selten geschafft, sein Geschäft binnen eines Jahres zu verdoppeln.

Facebook-Chronik

Konto-Einstellungen bei Facebook

Nun stieg der Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum noch um 45 Prozent auf 1,06 Mrd. Dollar (807 Mio. Euro). Für jede normale Firma wäre das ein Traumwert – für Facebook ist es wenig.

Auch beim Gewinn musste Facebook zu Jahresbeginn Abstriche machen, im Quartal schrumpfte er auf 137 Mio. Dollar und damit um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hauptgrund für den Rückgang waren deutlich gestiegene Marketing- und Entwicklungskosten. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte seine Mannschaft kräftig aufgestockt, und zwar um 46 Prozent auf gut 3500 Mitarbeiter.

Mehr als die Hälfte nutzt Facebook unterwegs

Das soziale Netzwerk hatte Ende März 901 Millionen aktive Nutzer im Monat. Ende Dezember waren es erst 845 Millionen. Mehr als die Hälfte von ihnen nutzen Facebook unterwegs, greifen also mit ihrem Smartphone auf das Netzwerk zu. Die Zahl ist weiter angestiegen, wenn auch ein wenig langsamer als bisher.

Kurz vor dem Börsengang, der für Mai erwartet wird, nennt Facebook nun auch detaillierte Zahlen: Die Nutzer werden immer aktiver: 300 Mio. Fotos werden bei Facebook täglich hochgeladen, vor einem Jahr waren es 250 Mio. Es gibt 125 Mrd. Freundschaftsbeziehungen unter den Mitgliedern (erstes Quartal 2011: 100 Mrd.), dazu haben die Mitglieder 3,2 Mrd. (2,7 Mrd.) mal den „Gefällt mir“-Knopf gedrückt.

Mittlerweile nimmt das Unternehmen mehr Rücksicht aufBeschwerden seiner Mitglieder. Den aus Datenschutzgründen umstrittenen Entwurf für seine neuen Nutzungsbedingungen zum Beispiel will Facebook überarbeiten. Die geänderte Version können die Teilnehmer des Netzwerks bis 27. April kommentieren.

Facebook erklärte, dass die Kommentare „bei der Entscheidung helfen, ob wir einen bestimmten Vorschlag übernehmen oder noch einmal überdenken oder ob eine Abstimmung erforderlich ist“. Das Online-Netzwerk will bei mehr als 7000 Kommentaren zu einer einzelnen Änderung mehrere Alternativen vorschlagen.

Die Hürde ist allerdings hoch: Weltweit müssten sich mindestens 30 Prozent der aktiven Nutzer an einer solchen Abstimmung beteiligen, damit Facebook das Ergebnis anerkennt. Nach derzeitigem Stand wären das mehr als 281 Millionen Mitglieder. Facebook hatte im März eine neue Version seiner „Erklärung der Rechte und Pflichten“ veröffentlicht. Diese war unter den Nutzern auf Kritik gestoßen.

Onlinespiele als große Einnahmequelle

Neben der Werbung verdient das Unternehmen vor allem an den beliebten Onlinespielen. Die Einnahmequellen abseits der Werbung steuerten im ersten Quartal schon beinahe ein Fünftel zum Umsatz bei. Zynga, das die erfolgreichsten Spiele stellt,verliert dabei ein wenig an Bedeutung. Der Anteil der von diesem Unternehmen entwickelten Spiele sank von 19 Prozent auf nunmehr 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Facebook dürfte in wenigen Wochen den größten Börsengang eines Internetunternehmens aller Zeiten hinlegen. Wie die Firma jetzt enthüllte, soll die Aktie an der Technologiebörse Nasdaq gehandelt werden – das ist ein Schlag für die traditionsreiche New York Stock Exchange mit ihrem klassischen Parketthandel. Bei dem Börsengang winken nicht nur Gebühren, sondern auch jede Menge Renommee. Das Datum für den Börsengang ist aber weiterhin unklar.

Die Einnahmen sind auf fünf Mrd. Dollar veranschlagt. Der gesamte Börsenwert von Facebook – also inklusive der Anteile, die bei den Alteigentümern wie Mark Zuckerberg verbleiben – wird auf 75 Mrd. bis 100 Mrd. Dollar geschätzt. Damit wäre das Unternehmen etwa mit dem Hundertfachen des Jahresgewinns bewertet. Bei Dax-Unternehmen ist es oft nur das Zehnfache.

Zuckerberg soll „Alleinherrscher“ bei Facebook bleiben

Daher muss Facebook auf absehbare Zeit seinen Gewinn mindestens verachtfachen. Das dürfte schwierig sein, denn angesichts der schon jetzt sehr hohen Mitgliederzahl dürfte sich das Tempo beim Nutzerwachstum künftig eher abschwächen. Facebook muss deshalb aus dem einzelnen Teilnehmer mehr Geld herausholen oder die Einnahmen aus Werbung und Onlinespielen erhöhen.

Wie genau das gelingen soll, das hat Facebook-Chef Zuckerberg noch nicht im Detail dargelegt. Und was er sagt, dürfte auch in Zukunft maßgeblich sein. Trotz des Börsengangs bleibt Zuckerberg die unangefochtene Nummer eins. Er wird zwar nur 38 Prozent der Aktien, aber 58 Prozent der Stimmrechte halten. Viele Aktionäre haben angekündigt, ihr Stimmrecht auf den Alleinherrscher bei Facebook übertragen zu wollen.

Facebook ist derzeit auf Shopping-Tour

Um sich interessanter für Anleger zu machen, hatte Facebook erst vor wenigen Wochen die Übernahme des Fotodienstes Instagram für eine Mrd. Dollar verkündet. Der Börsenprospekt offenbart nun die Details des Kaufs: Demnach fließen 300 Mio. Dollar in bar, der Rest wird in Aktien bezahlt, 23 Mio. an der Zahl. Sollte der Kauf platzen – etwa wegen Bedenken der Wettbewerbshüter – stehen den Instagram-Eignern 200 Mio. Dollar als Trostpflaster zu.

Überhaupt ist Mark Zuckerberg derzeit auf Shopping-Tour. Facebook kaufte 650 Patente und Patentanwendungen von Microsoft, die ursprünglich dem Internet-Urgestein AOL gehörten – Kostenpunkt: 550 Mio. Dollar. Microsoft hatte die geschützten Ideen selbst erst vor zwei Wochen erworben und für ein größeres Paket insgesamt 1,1 Mrd. Dollar bezahlt.

Facebook wappnet sich mit dem Schritt gegen Streitigkeiten mit anderen Internet-Unternehmen. Zuletzt hatte Yahoo das Netzwerk wegen Patentverletzungen verklagt.

Quelle:Welt.de

Facebook-Börsengang vielleicht erst im Juni


New York – Der Mega-Börsengang von Facebook wurde zuletzt für die zweite Mai-Hälfte erwartet, doch laut einem neuen Bericht könnte es länger dauern.

Gründer Mark Zuckerberg sei zuletzt auf Zukäufe und das Tagesgeschäft konzentriert gewesen, deswegen sei ein Termin Anfang oder Mitte Juni wahrscheinlich, berichtete der US-Fernsehsender CNBC am Dienstag unter Berufung auf informierte Personen. Unter anderem hätten die Börsenunterlagen wegen des Kaufs der Fotoplattform Instagram für eine Milliarde Dollar und eines großen Patent-Pakets ergänzt werden müssen.

Facebook hatte den seit langem erwarteten Börsengang Anfang Februar angekündigt. Ein Termin wurde bisher offiziell nicht genannt. Nach bisherigen Angaben will Facebook mit den Aktien rund fünf Milliarden Dollar erlösen. Das wäre der bisher größte Börsengang eines Internet-Unternehmens. Der Wert des gesamten Unternehmens wird auf 75 bis 100 Milliarden Dollar geschätzt.

Am Montag veröffentlichte Facebook Zahlen zum ersten Quartal. Sie zeigten, dass die Nutzerzahl weiter schnell ansteigt und 900 Millionen erreicht hat. Allerdings wachsen die Umsätze nicht mehr so schnell wie früher.

CNBC-Bericht