Planet Reseller und Tablets pushen die CeBIT


Messestand von Pearl im Planet Reseller auf der CeBIT
Messestand von Pearl im Planet Reseller auf der CeBIT Letzter Messetag in Hannover ist immer auch Bilanztag: Ernst Raue, Vorstand der Deutschen Messe AG und zuständig für die CeBIT, sagte: „Wir blicken auf eine gute CeBIT zurück.“ Die Zahl der Besucher läge an allen Tagen über den Zahlen des Vorjahres. Genaue Zahlen wollte er aber nicht verraten, sondern verwies auf eine Veröffentlichung nach Veranstaltungsende morgen. Maßgeblich zum Erfolg beigetragen habe der für den Fachhandel eingerichtete Bereich „Planet Reseller“ in den Halle 14 und 15. Von einer kleinen Sonderschau vor einigen Jahren hat sich dieser Bereich zu einem festen Bestandteil der Messe gemausert, der mittlerweile mehr als eine einzelne Messehalle benötigt.

Update 6. März: Minimales Besucherplus

Mittlerweile hat die Deutsche Messe AG die offizielle Besucherzahl bekannt gegeben: Insgesamt 339 000 Menschen aus 90 Ländern besuchten in diesem Jahr die CeBIT, ein Plus von 5 000 zum Vorjahr. 2010 war die Besucherzahl auf einen historischen Tiefstand von 334 000 gesunken. Nur die erste CeBIT im Jahr 1986 hatte ebenfalls 334 000 Besucher.

Nach Auskünften des Veranstalters kamen mehr als 80 Prozent der Besucher aus beruflichem Interesse, eine Zahl die wir nach unseren Beobachtungen kritisch sehen. Demnach waren schon am Mittwoch und Donnerstag und natürlich auch am Samstag zahlreiche Jugendliche und Besucher unterwegs, die augenscheinlich die CeBIT als Börse für Werbegeschenke verstanden haben. Auch der wiederholte Versuch von CeBIT und Bitkom, wieder mehr Privatkunden nach Hannover zu locken, ist angesichts des beinahe ausschließlich auf Computer-Spiele ausgerichteten Ausstellungsbereiches CeBIT Life stark verbesserungsbedürftig. Dass zudem mit Vodafone seine Ausstellung komplett auf Geschäftskunden beschränkt und am Samstag komplett geschlossen hält, ist in diesem Zusammenhang sicherlich ebenso kritisch zu beurteilen.

Tablets und Smartphones machen den Planet Reseller zum kleinen MWC

Der Planet Reseller beheimatet traditionell Hardwarehersteller und Distributoren, die sich keinen großen Stand in einer der anderen Hallen leisten wollen oder können. In 2011 konnte die Deutsche Messe AG hier die Ausstellerzahl auf 210 steigern. Für den gemeinen Leser, der die CeBIT für einen Tag besuchen will, hat der Planet Reseller aber den Nachteil, das der Zutritt auf Pressevertreter, Fachhändler, Einkäufer und Aussteller beschränkt ist. Tablets und Smartphones, die etwa erst vor kurzem auf dem Mobile World Congress in Barcelona ihre Weltpremiere gefeiert haben, wurden in in Deutschland in diesem Bereich erstmals einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt. Zu den Ausstellern in diesem Bereich zählten etwa Archos, Gigabyte und MSI Computer sowie Blackberry/RIM, Emporia und LG, Motorola, Nokia und Sony Ericsson unter dem Dach der Mobile World Distribution. LG zeigte in Halle 14 etwa sowohl die Barcelona-Neuheiten Optimus 3D-Smartphone und Optimus Pad.

teltarif.de war in den letzten Tagen vor allem in diesem Bereich unterwegs, um Ihnen einen Eindruck über die Produkte und Ausstellungsstücke im Planet Reseller zu geben:

  • 04. März 2011: Archos 70b und Hanvon HPad – eReader oder Android-Tablet?
  • 04. März 2011: Vorgestellt: Neue eBook-Reader auf der CeBIT
  • 03. März 2011: Xoom, Galaxy Tab 10.1 und Co.: Die Tablets auf der CeBIT
  • 02. März 2011: Dual-SIM-Handys von Pearl mit Android 2.2 im Hands-On
  • 02. März 2011: Set-Top-Boxen von Pearl holen Android auf den Fernseher
  • 28. Februar 2011: Multimedia-Trends auf der CeBIT 2011

Wirklich? – Deutsche Messe: „CeBIT ist stark in der Wolke“

Passend zum diesjährigen Schwerpunktthema „Work and Life with the Cloud“ wies die Deutsche Messe AG auch auf die eigene Stärke im Internet hin. Ernst Raue: „Zusammen mit den Ausstellern und Besuchern vor Ort bilden wir Anfang März vielleicht die größte Community im Internet.“ Die Deutsche Messe AG verkaufe hier nicht nur Hallenboden in Hannover, sondern biete über cebit.de das komplette Jahr über eine interessante Anlaufstelle für Besucher, Kunden und Interessenten. Neben ähnlich allgemeinen Ausführungen zum CeBIT-Geschäft konnte oder wollte sich die Deutsche Messe AG allerdings nicht weiter zu eigenen Aktivitäten in der Cloud und deren Beitrag zum Unternehmenserfolg äußern. Augenscheinlich werden hier aller Verlautbarungen zum Trotz noch nahezu alle Einnahmen mit Dienstleistungen rund um die Messe vor Ort erzielt.

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Nicht nur der Veranstalter der CeBIT auch der Informationstechnologie-Branchenverband Bitkom zog eine positive Bilanz. Die Mehrheit der rund 4 200 Aussteller habe volle Auftragsbücher und freue sich auf das Nach-Messe-Geschäft, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer in Hannover. Die meisten Aussteller äußerten sich nach Angaben des Verbandes Bitkom äußerst positiv. „Die Cebit hat der starken Konjunktur zusätzlichen Rückenwind gegeben“, urteilte Scheer. Der Bitkom erwarte für 2011 etwa zwei Prozent Wachstum für Informations- und Kommunikationstechnik in Deutschland und die gleiche Wachstumsrate auch im kommenden Jahr.

Quelle:Teletarif.de, tarif-dienst.de, supportstore.de, sl-reseller.de, domain-portal24.de

Internetangriff aus China


US-Kommission wirft China Datenentführung vor

Netzwerkkabel: Leitete China Daten aus den USA über eigene Server um?

DPA

Netzwerkkabel: Leitete China Daten aus den USA über eigene Server um?

War das eine gezielte Attacke? IT-Experten beschuldigen China in einem Bericht für den US-Kongress, in großem Stil Datenverkehr aus den USA auf eigene Server umgeleitet zu haben. Der betroffene Staatskonzern bestreitet die Vorwürfe, Experten sehen ein fundamentales Sicherheitsrisiko.

18 Minuten lang lief an einem Tag im April der Internetverkehr vieler US-Regierungsbehörden und Unternehmen plötzlich über chinesische Server, erklärt ein Beratungsgremium des US-Kongresses. Den Vorfall beschreibt ein Abschnitt in dem an diesem Mittwoch veröffentlichen Bericht ( PDF-Dokument) der „U.S.-China Economic and Security Review Commission“. Dem Bericht zufolge leitete in dieser Zeitspanne das Unternehmen China Telecom etwa 15 Prozent des Datenverkehrs aus den Vereinigten Staaten und anderen Ländern nach China um, unter anderem Datenpakete von US-Regierungsstellen, dem US-Militär und diversen Unternehmen wie IBM und Microsoft.

China Telecom bestreitet Datenentführung

Eigentlich hätten die Datenpakete den schnellsten und kürzesten Weg im US-Netz nehmen sollen – eine E-Mail von Washington nach Baltimore dürfte zum Beispiel nicht über chinesische Server laufen. Die Umleitung soll laut Sicherheitsforschern des US-Unternehmens McAfee über eine Manipulation der Routing-Informationen gelungen sein. China Telecom soll – einfach ausgedrückt – den angeschlossenen Systemen im Netz erklärt haben, seine eigenen Systeme könnten den Datenverkehr schneller als alle anderen weiterleiten. McAfee-Forschungschef Dmitri Alperovitch erklärt auf Anfrage, wie sein Unternehmen diese kurzfristige Umleitung des weltweiten Datenverkehrs bemerkt hat: „So eine Routing-Entführung kann jeder feststellen, der an vielen Stellen weltweit den Datenverkehr beobachtet, wie McAfee es tut. Wir achten auf Veränderungen in den Routing-Informationen der Internetprovider.“ Diese Daten sind offen zugänglich, aber nur wer sie weltweit aufzeichnet und abgleicht, bemerkt solche Muster.

US-Sicherheitsforscher: „Einer der größten Fälle dieser Art“

Quelle der Routing-Fehlinformation ist laut dem Bericht für den Kongress und McAfee Chinas größtes Telekommunikationsunternehmen China Telecom. Das Unternehmen ist in New York und Hongkong börsennotiert, die Mehrheit der Aktien hält aber der chinesische Staat. Auf Anfrage erklärt eine Sprecherin der Firma: „China Telecom bestreitet jede Form von Entführung von Internetdatenverkehr.“ McAfee-Forscher Dmitri Alperovitch bezeichnet die von seinem Unternehmen beobachtete Datenumleitung als einen der größten Fälle, wenn nicht sogar den größten Fall dieser Art. Vergleichbare Ereignisse gab es schon zuvor: Als ein pakistanischer Internetprovider im Jahr 2008 den Zugriff auf YouTube aus dem Staat verhindern wollte, leitete er für kurze Zeit sämtliche YouTube-Abrufe auf die eigenen Seiten – YouTube war für kurze Zeit offline. Experten bestätigen, dass die in dem Kongressbericht beschriebene Umleitung von Datenpaketen grundsätzlich möglich ist. Matthias Wählisch, Informatiker an der FU Berlin, erklärt, dass die Weiterleitung des Datenverkehrs zwischen Providern in der Tat sehr anfällig für derartige Fehlinformationen sei: „Solch eine falsche Übermittlung kann aufgrund von Fehlkonfigurationen oder auch mutwillig passieren. Beides geschieht gar nicht so selten.“

Provider können fremden Datenverkehr leicht ansaugen

Um an bestimmte Daten zu kommen, für die er gar nicht verantwortlich ist, kann ein Provider so vorgehen, wie es der Expertenbericht an den Kongress beschreibt. Wählisch: „Er muss einfach einen Weg propagieren, der attraktiver als die bestehenden Wege ist. Oder er behauptet einfach, er sei der Eigentümer dieses Netzes. Damit zieht er sozusagen fremden Verkehr an. Und einen attraktiveren Weg zu verbreiten, ist recht einfach.“ Internetdienstleister nutzen Filter, um solches Routing, Hijacking und Fehlkonfigurationen zu blocken. Da solche Filter aber oft (semi-)manuell gepflegt werden, seien sie nie vollständig. Geht man davon aus, dass die von McAfee und dem US-Kongress beschriebene Umleitung des US-Datenverkehrs auf chinesische Server tatsächlich erfolgt ist, stellt sich die Frage: Warum? Es könnte sich um einen Konfigurationsfehler handeln. Aber, so schreiben die Autoren des US-Berichts: „Dieser Zugriff auf Daten könnte die Überwachung bestimmter Nutzer oder Seiten ermöglichen. Er könnte bestimmte Datenverbindungen kappen oder Nutzern bestimmte Seiten unzugänglich machen oder die Daten umleiten.“ Sind die Daten unverschlüsselt, lassen sich auch Anwendungsinformationen auslesen, also zum Beispiel Passwörter oder der Inhalt von E-Mails. Laut Experten sind bei einer solchen Umleitung auch (zum Beispiel per SSL) verschlüsselte Daten nicht sicher. McAfee-Forscher Dmitri Alperovitch erklärt, dass chinesische Nachrichtendienste derart verschlüsselte Kommunikation entschlüsseln könnten. Da das CNNIC (China Internet Network Information Center) bestimmte Zertifikate für die Verschlüsselung ausstellen kann, wäre mit einem Zugriff auf diese eine Entschlüsselung des Datenverkehrs möglich. Alperovitch erklärt: „Wer diese Zertifikate besitzt, die im Datenverkehr automatisch als vertrauenswürdig gelten, und Datenverkehr über eigene Server umleitet, kann viele Arten von Verschlüsselungen von Browsern, Voice-over-IP-Daten und Instant-Messaging-Diensten knacken. Dieses Angriffsszenario hält Michael Horn, Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC), für realistisch: „Ich gehe davon aus, dass das bereits hier und da passiert. SSL in der derzeitigen Implementation – gerade in Browsern – schützt nur sehr mangelhaft gegen derlei Attacken.“ Laut Horn kann jede Zertifizierungsstelle theoretisch falsche Zertifikate ausstellen, wenn sie das möchte. Darunter würde natürlich die Glaubwürdigkeit bei der Zielgruppe der vermarkteten Produkte (kommerzielle SSL-Zertifikate) leiden, aber, so wendet CCC-Sprecher Horn ein: „Da sind die Befindlichkeiten einer Verisign als US-amerikanisches Unternehmen natürlich andere als die von CNNIC, aber ausgeschlossen ist da nichts. Horn nennt die Methode alt – dieser Angriff sei so alt wie das System, über das Internetprovider Routing-Informationen austauschen. Ein Schutz gegen solche Umleitungen von Datenströmen könnte ein Signatur-System der Provider-Mitteilungen sein. Horn: „Im Fazit bin ich überrascht, dass sich China hier so plump angestellt hat.

Quelle: Spiegel.de, Supportstore.de, Sl-reseller.de, Domain-Portal24.de

Mit Google geld verdienen im Internet


Geld verdienen mit Google Apps

Google Enterprise gibt den Start eines Reseller-Programms für Google Apps bekannt. Autorisierte Reseller können ab sofort die Google Apps Premier Edition an Kunden jeder Größe verkaufen, Produktversionen individuell an Kundenwünsche anpassen und Supportlösungen anbieten.
Geld verdienen mit Google Apps

Geld verdienen mit Google Apps

Autorisierte Reseller können die Google Apps Premier Edition an Kunden jeder Größe verkaufen, Produktversionen individuell an Kundenwünsche anpassen und Supportlösungen anbieten. Ziel des Programms ist es, Partnern neue Einnahmemöglichkeiten sowie einer größeren Anzahl Unternehmen einfacheren Zugang zu Googles Cloud-Computing-Services zu bieten. Google unterstützt Reseller mit Schulungen, Support, Vertriebs- und Marketingtools sowie dem Zugang zu Tools für die Integration von Google Apps in die Geschäftsabläufe der Kunden. Reseller können ihre Rechnungen direkt an ihre Kunden stellen, so dass sie weiterhin enge Geschäftsbeziehungen zu ihren Kunden pflegen können. Reseller können mit Google Apps außerdem zusätzliche Services und Supportleistungen anbieten.

Das Programm soll bei über 50 Pilotpartnern von Google bereits im Einsatz sein.
Das Reseller-Programm umfasst:
* Ein Portal mit umfangreichen geschäftlichen und technischen Informationen und Online-Diskussionsgruppen
* Vertriebs- und technische Schulungen sowie Marketingmaterialien
* Reseller-Tools für die Einrichtung der Technologie bei Geschäftskunden, Integration von Endnutzern, Management und Reporting
* Integration von APIs (REST-basiert) für Verzeichnissynchronisierung, Migration, Reporting und Single Sign-on
Potenzielle Reseller werden auf Basis entsprechender Erfahrung und Bonität bewertet und erfahren unter www.google.com/apps/resellers mehr über das Programm. Anfragen sind besonders erwünscht von Unternehmen mit einer starken SaaS-Orientierung und einem Geschäftsmodell, das auf die Lieferung von Mehrwert schaffenden Services und Lösungen ausgerichtet ist. Autorisierte Reseller können Google Apps ab Ende März verkaufen.
Die Google Apps Premier Edition-Suite der Kommunikations- und Kollaborationstools umfasst Google Mail, Google Kalender, Google Docs, Google Sites, Google Talk und Google Video für Unternehmen.

Technische Panne im deutschsprachigen Internet


Technische Panne im deutschsprachigen Internet!!!

Im deutschsprachigen Internet ist es offenbar zu einer Panne gekommen. Der Verwalter der Internetadressen, die Denic, berichtet von Problemen mit sogenannten Namensservern. Webseiten mit „de“-Endung werden demnach teilweise nicht mehr wiedergegeben. Mittlerweile soll das Internet aber wieder weitgehend funktionieren.

Offenbar hat der Ausfall mehrerer Großserver bei einem der zentralen Internetdienstleister in Deutschland am Mittwoch bundesweit zu Störungen geführt. Das Problem sei gegen 13.30 Uhr entdeckt worden, teilte die Domain-Registrierstelle Denic in Frankfurt am Main mit. Der Fehler sei zwar inzwischen behoben, es könne jedoch noch immer zu Störungen kommen.

Die Großserver der Denic registrieren und verwalten – vereinfacht gesagt – die Adressen aller Internetseiten mit einer . de-Endung. Fallen sie aus, können Webbrowser auf Computern diese nicht finden – und Suchanfragen laufen ins Leere. Dies war am Mittwoch über einen längeren Zeitraum der Fall.

Laut Denic wurde beim Aufrufen von Internetseiten mit der . de-Endung am Mittwoch über mehrere Stunden fälschlicherweise mit „Domain existiert nicht“ geantwortet, obwohl die Internetadressen existieren. „Damit waren diese Domains nicht erreichbar“, teilte die Denic mit.

Die Registrierstelle setzte nach Bekanntwerden der Störung nach eigenen Angaben „unmittelbar ein Notfallteam“ ein, das den Fehler „lokalisiert“ und dann nach und nach behoben habe. Laut Denic sollte ab 15.45 Uhr wieder ein „korrekter Service gewährleistet“ gewesen sein. Allerdings räumte die Registrierstelle ein, dass es auch nach diesem Zeitpunkt möglicherweise weiter Probleme gegeben habe.

„Wir bedauern diesen Vorfall. Der Fehler ist identifiziert und das Problem behoben“, teilte die Denic mit, machte aber keinen genauen Angaben zur Ursache und Umfang des Problems. Weitere Details sollten „nach einer eingehenden Analyse“ mitgeteilt werden. Ein Denic-Mitarbeiter sagte „Spiegel Online“, der Fehler sei nicht durch einen gezielten Angriff von Hackern ausgelöst worden.

Eine Sprecherin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigte die Panne. Zu Ausmaß und Ursache der Störungen könne die Behörde jedoch ebenfalls keine Angaben machen. Wie der Domainanbieter Domainfactory aus Ismaning bei München mitteilte, fielen am Nachmittag zeitweise sämtliche sechs sogenannten Nameserver der Domain-Registrierstelle Denic in Frankfurt am Main aus. Die Denic habe das Problem nach knapp einer Stunde wieder beheben können.

Quelle : Welt.de, Domain-portal24.de

Street View Ermittlungsverfahren gegen Google


Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Google

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen Google eingeleitet. Geprüft wird, ob Google bei Street View gegen das strafbare unbefugte Abfangen privater Daten mit technischen Mitteln verstoßen hat. Verbraucherministerin Aigner droht, den Fotodienst nicht zu genehmigen.

Mit solchen Fahrzeugen fotografiert Google derzeit die Großstädte dieser Welt. Viele Menschen sehen das als Eingriff in ihre Privatsphäre. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen das US-Unternehmen Google eingeleitet. Das Verfahren richte sich gegen namentlich nicht bekannte Mitarbeiter von Google Deutschland, sagte Behördensprecher Wilhelm Möllers. Er bestätigte damit Informationen des NDR Fernsehens. „Es geht um den Verdacht des Abfangens von Daten.“ Die Staatsanwaltschaft prüfe, ob es einen „belastbaren Anfangsverdacht“ gebe. „Es ist völlig offen, ob wir in tiefere Ermittlungen einsteigen“, sagte Möllers. Zuvor war nach NDR-Informationen die Anzeige eines Aachener Anwalts eingegangen. Der Anwalt vertritt Mandanten, die ungeschützte W-Lan-Netzwerke zum Surfen genutzt haben und dafür verurteilt wurden. Bei seinen Aufnahmen für das Internet-Programm Street View hatte Google auch W-Lan-Netze erfasst. Daten, die über ungesicherte Netze gesendet wurden, hat Google miterfasst und gespeichert. Das Unternehmen erklärte, es wolle die Daten löschen, ist bisher aber nicht bereit, Datenschutzbehörden Einblick in die gespeicherten Daten zu geben.

Quelle: Welt.de

Internet / Technik Sonderbericht „Denic bricht zusammen“


Aus aktuellem Anlass mal eine Sondermeldung.

Die Stellungnahme der DENIC auf einer Sonderseite: Hier klicken!

Wer gegen 14 Uhr am heutigen Tage versucht hat zu surfen dürfte sich sicherlich gewundert haben das viele Internetseiten nicht mehr zu erreichen waren oder Serverfehlermeldungen erschienen. Auch www.tv-radar.de blieb von dieser Störung nicht verschont.

Grund für die Störung die sicherlich halb Deutschland lahm gelegt haben dürfte, war eine Server-Störung bei der DENIC, also dem Verwalter sämtlicher .de Domain. Zeitweise waren sogar alle 6 Name-Rootserver ausgefallen oder lieferten fehlerhaft ergebnisse an die Clients. Der genaue Auslöser ist nicht offiziell bekannt, es soll jedoch ein wichtiger Server eine Crash erlitten haben, welcher dann wohl einen Dominoeffekt auslöste.

Durch den Ausfall wurde auch der Emailverkehr massiv gestört, weshalb einige Provider auch die Mailserver kurzzeitig abschalteten um den Traffic durch nicht zustellbare Mails zu verringern. Große Provider wie ebay.de oder T-Online.de waren nicht direkt betroffen, diese Seiten waren weiterhin erreichbar, offensichtlich kamen hier die Daten aus dem DNS-Cache der einzelnen Provider.

Eine Störung dieser Größenordnung drüfte in Deutschland bisher einmalig sein, zeigt aber wie schnell das System “Internet” ausfallen kann und wie empfindlich das System ist. Der wirtschaftliche Schaden kann noch nicht abgeschätzt werden, dürfte aber jedoch in die Millionen gehen, da auch einige sehr beliebte Seiten wie www.immobilienscout24.de undwww.heise.de nicht mehr erreichbar waren.

Ursache der Störung scheinen wohl Wartungsarbeiten gewesen zu sein welche gestern bei der Denic durchgeführt wurden. Weitere Infos zu den Wartungsarbeiten findet ihr hier:http://www.denic.de/denic-im-dialog/mailinglisten/public-l.html?url=msg04448.xml
Ein User stellte dort bereits die Frage ob die Arbeiten auch Auswirkungen auf die DNS-Auflösung haben werden, offensichtlich hat sich die Denic mit der Antwort verschätzt.

Fazit: Eine Störung die uns allen zeigen sollte wie schnell das Internet ausfallen kann und das wir uns viel zu sehr auf die zuverlässigkeit verlassen, denn auch eine Weltübergreifende Störung ist möglich. Also immer dran denken! Internet kann ausfallen, schlau ist derjenige der auch ohne klar kommt.

UPDATE: Alle getesteten Services wieder normal erreichbar. Störung scheint überstanden zu sein. Grund für die falschen oder fehlenden DNS-Anfragen waren defekte Zone-Files auf den Root-Nameserver der Denic.

UPDATE 2:  Interviewanfrage ist raus…Stellungnahme der DENIC jetzt online. DENIC will Problem weiter Analysieren und sich entsprechend nochmals melden.

TIPP: Wer eine wichtige Email in dem Zeitraum von 13:49 Uhr bis 16:00 Uhr versendet hat sollte diese sicherheitshalber noch einmal versenden, da der Emailverkehr nachweislich massiv gestört wurde. NOCH BESSER: Wenn möglich auf das gute alte Fax zurückgreifen da es immer noch zu Cache-Problemen kommen kann!

ACHTUNG: Bedingt durch die Störung kann es sein das Support-Hotlines nicht zu erreichen sind. Anfragen aufgrund der Störung sollten verschoben werden, da die Provider bei dieser Art von Störung machtlos sind. Wer trotzdem hilfe braucht sollte sich auf Warteschleifen gefasst machen und entsprechend reagieren!

Auszug aus dem Störungsverlauf von meinem Provider:

Probleme bei der Namensauflösung von .de-Domains

Ticket eröffnet: 12.05.10 13:44
Behoben: 12.05.10 15:14

Derzeit lassen sich viele Domains die auf .de enden nicht auflösen. Unsere eigenen Nameserver funktionieren jedoch. Wir gehen derzeit von einem Problem auf Seiten des Betreibers der Top-Level-Domain “.de” aus und halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

[Update 12.05.2010 14:13]
Der Verdacht hat sich erhärtet. Das Problem liegt also nicht in unserem Einflussbereich, wir hoffen auf eine schnelle Problemlösung seitens der DENIC und halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Aktuell liefern 4 der 6 DENIC-Nameserver-IPs auf Anfragen eine Antwort die signalisiert, dass es die Domain nicht gibt. (NXDOMAIN).

[Update 12.05.2010 14:21]
Aktuell sind alle 6 DENIC-Nameserver-IPs nicht mehr erreichbar. Das DENIC ist über das Problem informiert und arbeitet an der Lösung.

[Update 12.05.2010 14:49]
Wir haben gegen 14:35 unsere Mailserver angehalten um die Anzahl der Bounces (Nicht-Zustellbarkeits-Benachrichtigungen) zu minimieren. Derzeit nehmen wir auf unseren Postausgangsservern keine E-Mails an. Wir werden E-Mails erneut ausliefern sobald die .de-TLD wieder ordnungsgemäß funktioniert.

Derzeit sind wieder 2 von 6 DENIC-Nameservern aktiv. Die restlichen 4 Nameserver liefern aber immernoch fälschlicherweise “Domain nicht gefunden” aus.

[Update 12.05.2010 14:55]
Inzwischen sind 4 von 6 DENIC-Nameservern wieder aktiv.

[Update 12.05.2010 15:03]
Wir konfigurieren unsere eigenen Infrastruktur derzeit so um, dass wir nur funktionierende .de-Nameserver befragen. Damit kann unsere eigene Infrastruktur alle Domains wieder korrekt auflösen. Sobald dies abgeschlossen ist werden wir unsere Mailsystem wieder aktivieren.

Einfluss auf die Auflösbarkeit und Erreichbarkeit von Domains von Internet-Zugangsprovidern hat dies leider nicht.

[Update 12.05.2010 15:09]
Die Problematik wird verschärft durch die Art des Ausfalls der DENIC-Nameserver: Die defekten Nameserver sind nicht einfach inaktiv, sondern sie liefern auf Anfragen die Antwort “Die Domain gibt es nicht” (NXDOMAIN). Dies ist ein permamenter Fehler, daher fragen die Clients nicht einfach die funktionierenden Server.

Dies hat auch erheblichen Einfluss auf den Mailverkehr: E-Mails an Adressen mit nicht auflösbaren Domains erzeugen aufgrund des permanenten Fehlers eine Nicht-Zustellbarkeitsbenachrichtigung.

[Update 12.05.2010 15:10]
Inzwischen sind 5 von 6 DENIC-Nameservern wieder okay.

[Update 12.05.2010 15:14]
Alle DENIC-Nameserver funktionieren wieder.

[Update 12.05.2010 15:15]
Wir überprüfen derzeit mögliche Nachwirkungen auf unsere Infrastruktur.

[Update 12.05.2010 15:21]
Wir haben keine Nachwirkungen festgestellt. Sollten Sie aktuell noch Probleme vermuten die mit dem Defekt der DENIC-Nameserver im Zusammenhang stehen, so wenden Sie sich bitte an unseren Support.

Für weitere meldung in der sache wenden sie sich einfach an die Quelle dieses Artikels(Link- Quelle unten)

Quelle: tv-radar.de, Supportstore.de

Urteil “ Betreibern offener WLANs droht Abmahnung „


Der Bundesgerichtshof hat ein Grundsatzurteil gefällt. Internetnutzer müssen nicht für Schäden aufkommen, wenn Nachbarn ihren ungesicherten WLAN-Zugang etwa zu illegalen Downloads nutzen. Allerdings können sie abgemahnt werden und müssen dafür die Kosten in niedriger dreistelliger Höhe tragen.
Fremdsurfen und Datenklau - Das WLAN sicher gegen  Angriffe schützen
WLANs sollten immer gesichert sein. Anderenfalls drohen Abmahnungen

Internetnutzer müssen nicht für Schäden aufkommen, wenn Nachbarn ihren ungesicherten WLAN-Zugang etwa zum illegalen Herunterladen von Musik benutzen. Allerdings können sie in solchen Fällen abgemahnt werden, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Grundsatzurteil entschied. Die Abgemahnten müssen demnach die Kosten in Höhe von 100 Euro zahlen. Das Urteil ist von weit reichender Bedeutung für die Musikbranche. (AZ: I ZR 121/08) Clevere Computerkids kennen den Trick: Der Nachbar geht nicht per Kabel ins Internet, sondern über Funk per WLAN. Ist diese Verbindung nicht durch ein gesondertes Passwort gesichert hat, kann jeder, der sich auskennt, über diese offene Verbindung ins Internet gehen und etwa Musik oder Klingeltöne herunterladen.

Angst, erwischt zu werden, muss man kaum haben: Man bleibt gegenüber dem Internet anonym, denn registriert wird immer nur die IP-Adresse des Nachbarn.

Quelle: Welt.de